• 08 NOV 07

    Viel mehr Patienten leiden an Kontinenzproblemen sowohl der Harnblase als auch des Enddarmes, als landläufig bekannt ist. Häufig trauen sich die Menschen aus Scham nicht, selbst den Ärzten dieses Problem mitzuteilen. Dabei kann bei frühzeitigem Erkennen häufig eine Verschlechterung der Beschwerden und eine deutliche Besserung erzielt werden. Häufig leiden Frauen in der zweiten Lebenshälfte an diesen Beschwerden, da nach Geburten, ggf. Gebärmutterentfernungen und aufgrund von Beckenbodenschwächen Schließmuskelprobleme gehäuft auftreten. Aber auch Männer sind betroffen, meisten nach Operationen, Bestrahlungen oder aufgrund des Alters.

    Mit den neuen Trainingsgeräten der Firma Procon, Hamburg, kann nun gezielt durch den Patienten in Kombination mit einer elektrischen Stimulation sowohl der äußere, aber auch ggf. der innere Schließmuskel trainiert werden. Zu Beginn muss eine Messung der Schließmuskelfunktion erfolgen. Dies erfolgt in der Praxis, anschließend kann dann nach Kostenübernahme durch die Kassen, das Training erfolgen. Die Ergebnisse in der Praxis sind ausgezeichnet. Es gelingt sehr häufig eine deutliche Besserung der Schließmuskelfunktion zu erreichen. Aber auch hier gilt, lieber etwas früher das Training beginnen, als abzuwarten bis gravierende Schwäche des Schließmuskelsystems bestehen. Erfreulicherweise besser das Training auch die Blasenkontinenz zu einem gewissen Grad zusätzlich.

    Bitte fragen Sie gezielt nach dieser Trainingsmethode bei Schließmuskelschwäche.